on the road…

15/10/2008

Morgen haben wir unser erstes Konzert der zweimal vier Tage Tour mit unseren schweizer Freunden von Leech.
Heute gehts ab nach Münster, nochmal kräftig proben und morgen gehts endlich wieder los!

Wenn ich Zeit finde, schreibe ich mal n kleines Tourtagebuch.

Track des Tages: Apparat- Arcadia ( Telefon Tel Aviv Remix)

090208

08/10/2008

Endlich ist die Split CD “090208″ mit unseren Freunden von Leech da!
Ich bin mit der CD sehr zufrieden und höre alle Songs richtig gern.
Boris vom Rock Hard siehts nicht anders:

Eine Tüte voller Postrock

Apropos LEECH: Das Quintett teilt sich auch eine Vier-Song-Split-CD mit den Münsteraner Senkrechtstartern LONG DISTANCE CALLING. Während die Schweizer für „090208″ (Viva Hate/Cargo; 33:52) neben dem guten ´Oktober´ mit ´Inspiral´ einen Albumtrack verwenden, gibt´s vom Misery-Speaks-Ableger zwei neue Stücke: Der Dredg-Support zeigt sich dabei eine Spur rauer als auf seinem formidablen „Satellite Bay”-Debüt, grüßt mutig in Richtung Deftones und legt die Latte sehr hoch: Vor allem das sich genregerecht immer mehr steigernde ´Metulsky Curse Revisited´ beglückt mit Emotion, Kraft, Epik und Mut zur Melodie. Es bleibt also dabei: die in ihrem Bereich momentan beste Band Deutschlands. (8,5)
BORIS KAISER

Nächste Woche fahren wir mit den Jungs vier Tage auf Tour, die Woche darauf noch einmal und dann gehts auch schon ins Studio um den Nachfolger zu Satellite Bay einzuspielen.
Ich bin heiss!

Innerhalb der letzten Wochen kann ich mich über musikalische Vielfalt nicht beklagen.

Leider konnte Marko Fürstenberg nicht gehuldigt werden, da 7h in der Früh als Spielzeit doch ein wenig anstrengend ist, wenn man an den Folgetagen rausgeht. Dafür gabs am Tag darauf aber die voll Breitseite von Chris Liebing, der meine Erwartungen an den Abend vollends erfüllt hat. Rocken ohne Ende!

Nach kurzem Schalf ging es dann zu GAS nach Leipzig ins Centraltheater. Ich hatte ebensowenig wie mein Begleiter eine Vorstellung von dem, was uns erwarten würde. Nach 110Minuten zeitlosem Schwebezustand, atemberaubenden Visuals und einer Setlist mit allen GAS-Perlen wird das Konzert von einem gefeierten Wolfgang Voigt beendet.

Vergangenen Freitag ging es dann erneut auf ins Berghain zur Substance-Party. 2562 war für mich der Anreiz die Party zu besuchen. Auch der Abend war echt super. Die Tracks des Debuts “aerial” kamen über die Anlage so gewaltig rüber, wie ich es mir erhofft hatte. Leider gibt es nicht viele Produzenten im Dubstep, die so klar und differenziert klingen wie 2562 und einen druckvollen Sound haben ohne die Axt rauszuholen.

Am Sonntag dann Szenenwechsel. Das Telefon klingelt, eine spontane Einladung zum “The Wombats” Konzert folgt. Ein voller Postbahnhof mit relativ gemischten Publikum, viel Euphorie und einem extrem hohen Hormonspiegel wird von drei sympathischen Musikern zum kochen gebracht. Hits am Fließband. Super Konzert von einer jungen Band. Bin gespannt, was sie auf ihrem neuen Album machen werden, da die Musik für eine “Neuauflage” doch zu schwach ist.

Der Quasi-Höhepunkt dann heute. “Dolores” ist da. Der Nachfolger zu “Geisterhand”. Bohren und der Club of Gore schlagen wieder mit 50 BpM zu! Das Album läuft gerade das zweite Mal durch und ich bin begeistert! Vom Sound weg von “Geisterhand” zu Black Earth, weniger Saxophon, mehr Stillstand und ausgefüllte Leere. Ich bin Fan und bin mir sicher den Soundtrack für die anbrechende Jahreszeit gefunden zu haben.

Track des Tages: Bohren und der Club of Gore- Schwarze Biene ( Black Maja)

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